Kultureller Fettnapf

Der Herr jo scheint in einen kulturellen Fettnapf getreten zu sein. Wie es dazu kam? Was es damit auf sich hat? Das will ich Euch gerne erzählen.

Der Herr jo hat lange gewartet. Wie die Spinne im Netz. Wie der Geier den Verdurstenden umkreist. Nach nur drei Jahren konntet er sich endlich seine Lieblingsdeckenlampe kaufen – zum halben Preis.
Nur an der Wohnzimmerdecke hat er keine Bohrlöcher dies aufzuhängen. Na da bohrt man sich halt zwei Löcher selbst. Allerdings hat der Herr jo schon öfters schlechte Erfahrungen mit dem knallharten Beton der Risvollan Boretslag gemacht.
Aber das ist ja kein Problem. Die lieben Kollegen des Herrn jo sind ja alle begeisterte Handwerker und haben sicher das richtige Werkzeug. Da muss man ja mal nur Fragen. Gesagt, getan.
Bei der ersten leise gestellten Frage reagierte noch keiner. Nochmals nachgeharkt, tratt wenigstens betretenes Schweigen ein. Zur Rede gestellt, kamen diverse Ausflüchte: “Aber meine Bohrmaschine braucht ja mein Mann auf Arbeit”, “ich habe ja ein Holzhaus und sicher keine bessere als du” und “ich habe zwar mehrere aber du kannst doch einfach einen neuen Bohrkopf kaufen, das wirkt Wunder”.

Es wirkte natürlich keine Wunder. Und der Herr jo quälte sich kopfüber. Doch man darf ja niemals aufgeben und ich hatte ja auch einen Ruf zu verlieren (oder doch eher einen zu gewinnen?). meine geliebte Deckenlampe namens Harmoni hängt nun und verstrahlt nun ihren Schein.

Und um eine kulturelle Erfahrung ist der Herr jo nun auch reicher: Der Norweger Ola Nordmann und die Norwegerin Kari Nordmann verleihen ihre Bohrmaschine nicht!
Wahrscheinlich fallen Werkzeuge in die selbe Kategorie wie Zahnbürsten und Unterhosen.

One Response to “Kultureller Fettnapf”

  1. Ola Nordmann Says:

    Vi vil bare skøne deg så du ikke skader deg på våre KRAFTIGE verktøy ;-)

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