Archive for the ‘nicht lustig’ Category

Süsser die Engeln nie klingen

Sunday, December 1st, 2013

Kinder wie die Zeit vergeht. Aber sie tut es nicht still und leise. Es passiert so viel.
Zum Beispiel gab es eine Abschlussvorstellung der Akrobatikschule. Und die Klasse 3 (Frau Hotschs Klasse) und 7 (Herr Mottos Klasse) der ThIS durften hin gehen. Da mussten die Kleinen mit den Grossen als Partner hinlaufen. Nicht alle waren glücklich mit der Wahl ihrer Laufpartner. Doch Herrn mottos neue Klassenkameradin S. kriegt Frau Hoesch. S. war froh und meinet auch, dass Frau Hoesch süß sei.
Øy, was für ein Fehler. Herr Motto dreht sich verwundert zu ihr um. Doch bevor er was sagen konnte, da protestierte Frau Hotsch schon lautstark:” Æ er ikke søt!”
Das fand Herr Motto auch.

Sporty Spice und ihre naiven E’s

Wednesday, October 23rd, 2013

handballaction Beim Fussball ist nun Saisonpause. Alle Teamkolleginnen von Frau Hotsch bestürmten sie doch auch zum Utleira Handball überzugehen. Als Frau Hotsch lieblings kolleginnen erfuhren, dass sie mitmachen darf, entschieden sie sich gleich auch weiter mitzumachen. Zitat von V: Da gehst du dann ins Tor und ich darf endlich so hart werfen wie ich will. Die anderen haben ja immer Angst.

Die E’s dachten sich: fein, da schicken wir Frau Hotsch einfach nur jeden Mittwochabend zur Turnhalle der Schule und fertig.
Das war vorigen Mittwoch.
Der erste Elternabend fand gleich am selben Abend statt (1h). Dort erfuhr der Herr jo, dass natürlich mehrere Ligaspiele angesetzt sind und natürlich ein oder mehrere Cups anstehen und Dugnad gibt es auch.

handballlineUp Die ersten beiden Ligaspiele hatte Frau Hotsch dann gleich die Woche drauf (gestern). Eins um 17:30 und eins um 19:30. Utleira Hallen? Nein natürlich im Trondheim Spektrum auf Øya. Also war der Herr Vater wiedermal 3h eingespannt.

Frau Hotsch kannte natürlich nicht die Spielregeln. Aber das machte nix. Erstmal ging sie ins Tor und den Rest kriegte sie dann ganz schnell mit. Da war Vaddern stolz. Sie ist schon eine unglaublich Sportskanone. Die Tochter der Trainerin gab schon nach dem ersten Spiel bei den Mädels von Strindheim damit an, dass sie die beste Torwartfrau hätten.

Und Dugnad: wir müssen 10 Schachteln mit Kecksen verkaufen. … will zufällig jemand noch einen Kecks?

Der Einfaltsreichtum der Eltern

Monday, August 19th, 2013

Frau utatun und Herr jo hatten einen tollen Einfall …

Es ist ja weithin bekannt, das die Kinder des Wanderzirkuses gerne mal Fussballspielen oder einen kleinen harten Ball mit dem Hockeyschläger irgendwohin befördern. Wohl weisslich dürfen das die lieben Kleinen nicht im Haus und auch nicht in unserem Vorgärtchen. Also tun sie es auf dem Rasengrundstück vorm Haus oder auf der Strasse vor dem Haus.

Unsere Nachbarn beobachten dies immer mit Sorge um ihre Vorgärten, da Sie dort recht viel investiert haben. Hin und wieder ist auch schon mal ein Ball dort reingeflogen.

Da kamen die Eltern der lieben Kleinen auf die Idee doch im plantasjen.no einen Gutschein zu kaufen und die lieben Kleinen zu den Gartenbesitzerinen zu schicken, um vorab – bevor noch etwas Schlimmes passiert – gut Wetter zu machen.

Gesagt getan: Gutscheine gekauft und den lieben Kleinen am Essenstisch präsentiert.
Es stellte sich heraus, dass Frau utaun und Herr jo doch etwas einfältig sind. Die Kinder wurden doch recht still, bei der Bemerkung “etwas zu schenken bevor etwas kaputt geht”. Herr motto gab zu einen Pflanzstab zerbrochen zu haben (und sich dafür entschuldigt zu haben). Frau Hotsch räumte ein einen Zierfrosch den Kopf abgeschocssen zu haben. Das sei aber gar nicht schlimm, da der gar nicht mehr da sei. Nein, entschuldigt hätte sie sich nicht. Aber beide Kinder versicherten, dass es ein super Schuss gewesen sei. Wie Beckham, hätte sie den Ball angeschnitten und der sei dann in wunderschönem Bogen über den Bod geflogen. Ja …

Frau utatun und Herr jo blieb nur noch herzlich über ihre eigene Naivität zu lachen.
Ach ja, und der Besuch bei den Nachbarn natürlich. Wo sich besonders Herr motto als sehr mündig erwies.

Sneak Preview oder wie Herr jo in eine Zeitportal geriet.

Wednesday, June 26th, 2013

Es war wie ein sneak preview auf sein zukünftiges Leben oder als ob man durch ein Zeitportal geht und sich ein-zwei Jahre (oder weniger?!?) in der Zukunft wiederfindet.
Nach dem Skandiacup hat es der Herr motto tatsächlich geschafft, den Herrn Vater zu bequatschen, noch auf die anschliessende Disco zu gehen. Der Herr Vater kaufte ihm also noch schnell ein Hemd (es waren ja auch Utleira Mädchen da) und los. Ein bisschen später stand er dann mit seinem Auto auf dem Parkplatz vorm Veranstalltungsort mit einem Buch und wartete. So wie etwa 15 andre Eltern auch. Der Herr Sohn erschien dann sogar überraschend pünktlich (cum tempore), obwohl er keine Uhr mit hatte und war bester Laune.

Heute Morgen war er allerdings etwas müde und war schwer zu motivieren mit dem rad zum Sommerlarm zu fahren.

Der Herr jo dachte sich: “so ist das also”. Er stand das erstemal vor einer Disco, um seinen Sohn abzuholen. Es war ja alles nur eine light Version. Es war ja nur eine Disco für Jugendliche. Es war ja schon um 22:00 spätestens Schluss. Es war ja schönster Sonnenschein (die Tage wird es ja nicht mehr dunkel).
Und Frau utatun? Die konnte friedlich zu hause was weg arbeiten und ist auch sonst gelassen: sie hat ja schon ein (nein zwei) Aufklärungsbücher gekauft. Frau utatun ist vorbereitet.

Russezeit ist gefährlich

Tuesday, April 30th, 2013

In Norwegen gibt es die Tradition das Ende der Schulzeit mit einem 14-tägigem Feiern zu markieren: die Russezeit. Alle Russe (“Abiturienten”) ziehen sich zumeist rote Latzhosen an und einen weissen Laborkittel drüber. Sie haben auch einen Stapel mit Vistienkarten (russekort) bei sich. Die Vistienkarten sind sehr begeehrt bei den jungen Schulkindern. Diese Karten werden gesammelt und die Russe werden mit: “Kan jeg få russekort” bestürmt.

Frau Hotsch musste nun schmerzlich erfahren, dass das gefährlich sein kann. Sie war mit einer freundin auf dem Fahrrad unterwegs als ein seltener Schwarzruss vorbei kam. Sie drehte sich nach ihm um und rief den entscheidenen Satz: “Kan jeg få russekort”. Tja, und da crashte sie in eine Absperrschranke.
Trotz Kühlpäckchen ist die kleine Nase doch etwas dick geworden.
…und noch breiter.
…aber die Russekarte hat sie gekriegt.

“Lass mich für dich würfeln”

Tuesday, December 4th, 2012

Anlässlich des 11. Geburtstages von Herrn motto ist gestern Risiko bei uns eingezogen. Und prompt habe ICH die Hucke voll gekriegt. Als Herr Jo mich dann gerade von den letzten drei Ländern fegen wollte, krähte Herr Motto: Lass MICH für dich würfeln! ICH kann SEHR GUT würfeln! Gesagt getan — mein Schicksal wurde mit einer “1″ besiegelt, und zwei Personen (“formerly known as” mein Gatte und mein Sohn) kullerten lachend unter den Tisch. Pah!

Zweite Frage?

Tuesday, November 27th, 2012

Nein es war keine Frage, sondern eine Feststellung.

Herr motto:”Mama! Papa sieht viel jünger aus als Du.” Und das am Abend; und nicht etwa morgens.

Frau utatun meint, es sei alles eine Frage der Perspektive.

Ach du armer Vater

Tuesday, November 13th, 2012

Letzten Sonntag war Vatertag in Norwegen. Die Shoppingcenter propagieren das hier sehr. Und es ist auch mehr ein Konsumrausch als ein typisch deutscher Vatertag.
Im Hause Gabriel wurde diese Ereignis komplett ignoriert. Die Kollegen des Herrn jo bedauerten ihn dann auch hinreichend, dass er noch nichteinmal Kinderkunst geschenkt gekriegt hat.
Der Herr jo wollte sich am Montag abend dann mit einem Feierabend Bier trösten. Doch der Kühschrank war leer. Kein Bier. Wo war des jos Bier?

Frau Hotsch sammelt ja seit ein paar Tagen Pfandflaschen, um ihr Taschengeld aufzubessern. Und siehe da, in ihrem Pfandflaschendepot fand ich meine Bierflaschen. Feinsäuberlich ausgespühlt und geleert.

“Ich will dich nicht wecken”

Saturday, September 29th, 2012

Der Wecker zeigt 5:30, wenn der Herr jo die Zahlen richtig erkannt hat. Ein vermeintlich zartes Stimmchen ruft “PAPA!!!” Ist das wirklich Frau Hotsch. Der Herr jo steht auf und geht gucken.

Frau Hotsch: “Papa, ich muss aufs Klo.”
Herr jo: “Warum gehst Du dann nicht aufs Klo.”
Frau Hotsch: “Es ist dunkel.”
Herr jo: “Dann mach doch das Licht an, wenn du aufs Klo gehst.”
Frau Hotsch: “Aber dann wecke ich euch doch auf.”
Herr jo: “…”, ob dieser bestechenden Logik sprachlos.

Pfannkuchen Konkurrenz

Sunday, August 26th, 2012

Frau Hotsch: Weisst Du Mama, Deine Pfannkuchen sind gut. Aber Bodos Pfannkuchen schmecken anders.
Herr Motto: Ja genau. Anders.
Frau Mutter: Wie? Anders?
Herr Motto: Na besser!
Frau Hotsch: Genau! Bodos Pfannkuchen schmecken besser.